Die Rundfunkgebühr wurde nach einem Bericht der staatlich kontrollierten Zeitung "The Herald" zum Jahresanfang um das 2500fache angehoben. Statt wie bisher 20 Simbabwe-Dollar (0,06 Euro) müssen die Zuhörer künftig 50.000 Simbabwe-Dollar (153 Euro) pro Jahr zahlen - so viel wie das Monatsgehalt eines Lehrers in dem afrikanischen Krisenstaat. Fürs Autoradio fallen sogar 200.000 Simbabwe-Dollar (612 Euro) an, für die TV-Lizenz 150.000 (459 Euro).
Die meisten Simbabwer sind nach der Einführung drastischer Mediengesetze auf Informationen der staatlich kontrollierten Zeitungen sowie Radio- und TV-Stationen angewiesen. Lediglich sieben Prozent der Bevölkerung haben Zugang zum Internet. Der einstige Modellstaat Afrikas hat nach knapp neun Jahren Rezession mit mehr als 1.200 Prozent eine der höchsten Inflationsraten der Welt. Die Arbeitslosenquote in dem vom chronischen Mangel gezeichneten Land liegt bei 80 Prozent...
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